24.01.2022 Zurück

Bombenfund in der Nähe von Swisttal-Odendorf

Eine durch den Kampfmittelbeseitungsdienst der Bezirksregierung  veranlasste Auswertung von Luftbildaufnahmen einer Fläche entlang des Bendenwegs zwischen der Odendorf und der B 56 hatte verschiedene Verdachtsflächen in Bezug auf vorhandene Kampfmittel ergeben. Insbesondere wurden bei der weiteren Untersuchung neben Granatmunition vier 50 Kilogramm schwere Fliegerbomben gefunden.
Insbesondere wurden bei der weiteren Untersuchung neben Granatmunition vier 50 Kilogramm schwere Fliegerbomben gefunden.

Die Mitarbeiter Stefan Höreth und Christoph Wassenberg des Kampfmittelbeseitigungsdienstes konnten eine der Bomben entschärfen, die verbliebenen drei Fliegerbomben mussten jedoch vor Ort kontrolliert gesprengt werden. Das Ordnungsamt der Gemeinde war im Vorfeld über die Untersuchungen informiert. Dabei wurde bereits davon ausgegangen, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit Kampfmittel gefunden werden.
Stefan Höreth und Christoph Wassenberg des Kampfmittelbeseitigungsdienstes konnten eine der Bomben entschärfen

Dementsprechend wurden erste Szenarien entwickelt. Aufgrund des angrenzenden Gebiets der Stadt Euskirchen wurde diese ebenfalls infomiert. Eine Evakuierung der Bevölkerung war aufgrund des gegebenen Sicherheitsabstands zur Wohnbebauung nicht erforderlich. Unabhängig davon wurden die Anwohner der nahegelegenen Wohngebiete durch die Freiwillige Feuerwehr mittels Lautsprecherdurchsagen und persönliche Ansprachen informiert.

An dem Einsatz nahmen neben den Ordnungsämtern der Gemeinde Swisttal und der Stadt Euskirchen, die Polizei und Mitarbeiter des Baubetriebshof der Gemeinde Swisttal teil. Die Mitarbeiter des Baubetriebshofs sperrten Straßen und Feldwege ab und reinigten im Anschluss an die Sprengung den Bendenweg.