03.12.2021 Zurück

Bestattungshaus meistert Hochwasser-Katastrophe

„Wir wissen, wie schwer es im Falle eines Verlustes ist, sich zu sammeln und die richtigen Entscheidungen zu treffen“. Daher stehen Bestattungen Ernesti ihren Kunden in den schwersten Stunden mit Empathie und Fachwissen zur Seite.

Dabei hat Jens Ernesti selbst schwere Stunden hinter sich. Die Hochwasser-Katastrophe im Juli hat den Hauptsitz von „Trauer ist Liebe“ in Swisttal-Heimerzheim erheblich getroffen. Zwar hatte das Wasser die Särge und Urnen, die bereits zur Beisetzung vorbereitet waren, nicht erreicht. Ebenso war der Kühlraum nicht betroffen, die dort gelagerten Leichname blieben unversehrt.

Büro, Sarglager und Verabschiedungsraum waren für Monate unbrauchbar. Die Kommunikation war stark eingeschränkt und auch unfassbar überschwemmte Friedhöfe führten zu Problemen. Vom Büro in Odendorf aus wurde rasch wieder die Arbeit aufgenommen, um trauernden Menschen zur Seite zu stehen. Noch heute müssen Jens Ernesti und sein Team neben dem „Alltagsgeschäft“ erhebliche finanzielle, logistische und bürokratische Mehraufwendungen bewältigen.

Es war und ist wohl die größte Herausforderung für Bestatter Jens Ernesti, der „Trauer ist Liebe“ 2011 im Bestattungshaus der Familie Rupperath gründete. „Für uns ist es wichtig, für Sie vor Ort sein zu können“, erklärt Ernesti. „Natürlich können wir auf jedem Friedhof und über jegliche Ortsgrenze hinweg unsere Tätigkeit ausüben, aber wir wollen zumindest in der näheren Umgebung auch Anlaufstellen bieten um Sie zu beraten, ihnen zuhören zu können oder Sie einfach mal persönlich wiederzusehen.“ Denn: Trauer ist Liebe!