22.05.2021 Zurück

Verbesserte Infrastruktur für langfristigen Mobilitätswechsel

Der Kreis Ahrweiler erhält für sein Vorhaben eines kreisweiten Radwegekonzepts rund 52.000 Euro Fördermittel aus dem Entwicklungsprogramm EULLE. Das hat jetzt das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz mitgeteilt. Vorausgegangen war der zweite Förderaufruf für Investitionen in kleine Infrastrukturmaßnahmen, insbesondere für Radwege im ländlichen Raum.

„Mit unserem kreisweiten Radwegekonzept stärken wir nicht nur den Radverkehr im ländlichen Raum, sondern wir machen das Radfahren für Bewohner, Pendler und Touristen im Kreis Ahrweiler auch deutlich attraktiver“, begrüßt Landrat Dr. Jürgen Pföhler die Förderzusage des Landes. „Ziel ist es, mehr Menschen zur Nutzung des Fahrrades für die alltäglichen Fahrten aber auch in der Freizeit zu motivieren und damit einen weiteren wichtigen Beitrag zur Klimaschutzinitiative des Kreises zu leisten“, so Pföhler weiter.

Das kreisweite Radwegekonzept knüpft an vorhandene örtliche Radwegekonzepte an und nimmt Bezug auf Planungen und Konzepte des Landes, darunter beispielsweise die Anlage von Radschnellwegen. Mit berücksichtigt wird auch die Mobilitätsstrategie 2030+, die von den am Projekt „Starke Kommunen – Starkes Land“ teilnehmenden Rheingemeinden entwickelt wurde. So soll der Umstieg vom Auto auf das klimafreundliche Verkehrsmittel gelingen und nachhaltig gefördert werden.

Der Kreis- und Umweltausschuss hatte in seiner Sitzung im März die Ausschreibung des Konzeptes auf den Weg gebracht. Über die Vergabe entscheidet der Ausschuss am 21. Juni.